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Der Minikredit in Kürze

  • Minikredite werden in der Höhe von 50 – 3.000 Euro vergeben
  • Mit der Option Sofortauszahlung kann das Geld bereits nach 24 Stunden auf Ihrem Konto sein
  • Die Kreditlaufzeit beträgt i.d.R. 7 Tage – 3 Monate
  • Viele Anbieter verlangen Zusatzgebühren für eine sofortige Auszahlung. Vergleichen Sie daher genau

Minikredit – was es damit auf sich hat & wie Sie ihn erhalten

Immer wieder kommt es vor, dass finanzielle Engpässe überwunden werden müssen. Wenn das Geld zum Monatsende knapp werden sollte, ist ein klassischer Kredit keine große Hilfe. Für die Überbrückung kleinerer Geldnöte gibt es mittlerweile sogenannte Minikredite. Diese werden zum nächsten Gehaltseingang zurückgezahlt. Geläufig sind Auszahlungssummen von 100-600 Euro. Da es sich noch um ein relativ neues Modell auf dem deutschen Finanzmarkt handelt, sind Minikredite bei den großen Banken bisher kaum im Angebot. Lediglich die Targobank bietet unter den deutschen Großbanken bisher einen Minikredit an. Ansonsten gehören zu den bekanntesten Anbietern Cashper, Vexcash oder Xpresscredit. Im Gegensatz zu klassischen Ratenkrediten sind Minikredite schnell und unbürokratisch verfügbar. Jedoch ist das Auszahlungsvolumen auch deutlich geringer.

Was zeichnet einen Minikredit aus?

Bevor genauer ins Detail gegangen wird, fassen wir kurz für Sie zusammen, was die wichtigsten Eckdaten bei Minikrediten sind.

  • Geläufig sind Kreditsummen von 50 – 1500 Euro
  • Die Laufzeit beträgt meistens 30 oder 60 Tage
  • Anträge können einfach online gestellt und abgewickelt werden.
  • Je nach Anbieter ist das Geld zwischen 2 – 10 Werktagen auf dem Konto. Per kostenpflichtiger Zusatzleistung kann dieser Prozess beschleunigt werden.

Diese Angaben variieren natürlich von Anbieter zu Anbieter und sollen Ihnen einen groben Überblick bieten.

Die Voraussetzungen, um für einen Minikredit infrage zu kommen, sind ebenfalls bei fast allen Anbietern dieselben:

  • Sie sind mindestens 18 Jahre alt
  • Sie verfügen über ein deutsches Bankkonto
  • Sie haben eine deutsche Staatsbürgerschaft mit gültigen Ausweisdokumenten
  • Sie können, sofern gefordert, einen Einkommensnachweis für die letzten drei Monate liefern
  • In der Regel sollte Ihr Einkommen bei mindestens 600 Euro im Monat liegen, damit Sie für einen Minikredit infrage kommen.

Was sind die Vor- und Nachteile?

Für einen Minikredit spricht auf jeden Fall die einfache und schnelle Verfügbarkeit. Um kurzfristige Engpässe zu überwinden, sind sie sehr gut geeignet. Im Gegensatz zu normalen Ratenkrediten werden deutlich weniger Informationen bzw. Sicherheiten von den Finanzdienstleistern angefordert. Dadurch müssen Sie sich mit wenig bis gar keinem Papierkram herumschlagen. Minikredite können also sehr unbürokratisch und bequem von zu Hause aus abgeschlossen werden. Ebenso spielt ein negativer Schufa-Eintrag bei der Beantragung meistens keine Rolle oder der Minikredit hat keine Auswirkungen auf Ihren Schufa-Score.

Der größte Nachteil bei einem Minikredit dürften die ziemlich hohen Zinsen sein. Zwar machen diese sich bei den meist sehr kurzen Laufzeiten nicht allzu stark bemerkbar, sind dennoch nicht unerheblich. Die Zinsen liegen deutlich über denen von normalen Ratenkrediten und sind auch etwas höher als die von geläufigen Dispokrediten. Richtig teuer kann es werden, wenn Zusatzleistungen dazu gebucht werden. Möchten Sie zum Beispiel einen Minikredit mit Sofortauszahlung am nächsten Tag, lassen sich die Anbieter diesen Service sehr gut bezahlen. Extrakosten von mindestens 30 Euro sind hierbei keine Seltenheit. Die Geschäftsmodelle sind darauf ausgelegt, über diese Zusatzleistungen einen Großteil der Einnahmen zu generieren. Deshalb sollten Sie sehr gut aufpassen, was Sie bei einem Minikredit dazu buchen und ob Sie eine solche Leistung wirklich benötigen.

Wer kommt für einen Minikredit in Frage?

Grundsätzlich kann jeder, der mindestens ein Einkommen von 600 Euro vorweisen kann, einen Minikredit beantragen. Anbieter wie Vexcash und Cashper haben zudem spezielle Angebote für Auszubildende und Studierende. Hierbei entstehen keine finanziellen Langzeitfolgen, die andere Ausbildungskredite mit sich bringen. Dennoch sollten Ihnen klar sein, dass ein Minikredit keine 1:1-Alternative zu klassischen Ausbildungsförderungen wie dem BAföG darstellt.

Das Spektrum an Personen, die für einen Minikredit infrage kommen, ist also breit gefächert. Wichtiger ist es demnach zu betonen, wer nicht dafür in Betracht kommt. Minikredite sind für einen kurzfristigen Zeitraum ausgelegt und müssen entsprechend schnell wieder zurückgezahlt werden. Demnach sollten Sie sich eine Beantragung gründlich überlegen, wenn Sie an chronischer Geldnot leiden. Schnell kann sich hier eine Kostenfalle bilden, vor allem wenn unüberlegt Zusatzleistungen, wie Expressbearbeitungen oder Blitzüberweisungen, dazu gebucht werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Sie den Minikredit fristgerecht zurückzahlen können, sollten Sie lieber von der Beantragung absehen.

Wann wird ein Minikredit nicht gewährt?

Natürlich gibt es Fälle, in denen ein Minikredit nicht gewährt wird. Gründe dafür können die Folgenden sein:

  • Es läuft ein Insolvenzverfahren gegen Sie
  • Ein Haftbefehl liegt gegen Sie vor
  • Sie können kein geregeltes Einkommen vorweisen

Für die meisten Anbieter muss, wie schon gesagt, ein Einkommen von mindestens 600 Euro vorliegen. Ausnahmen sind in ganz wenigen Fällen möglich, sind aber eben nicht die Regel. Somit verhält es sich so, dass ein Minikredit für Arbeitslose nicht infrage kommt. Für die Anbieter besteht hierbei ein zu hohes Ausfallrisiko und eine zu geringe Bonität, weshalb von einer Gewährung abgesehen wird.

Minikredit und Schufa – was Sie dazu wissen müssen

Viele Anbieter verzichten bei der Beantragung auf eine Abfrage der Schufa-Einträge. Somit ist ein Minikredit mit einer negativen Schufa möglich. Wird ein Minikredit bewilligt, wird entsprechend auch keine Eintragung im Nachhinein getätigt. Dies kann höchstens dann passieren, wenn Sie Ihre Kreditsumme nicht innerhalb der vereinbarten Fristen zurückzahlen können. Bei der Targobank ist die Beantragung vom Schufa-Score abhängig, während bei anderen geläufigen Dienstleistern, wie Vexcash, Cashper oder Xpresscredit, davon abgesehen wird.

Auch wenn ein Minikredit mit negativer Schufa möglich ist, so kommt der Antrag trotzdem nicht ohne eine Prüfung Ihrer Bonität aus. So unkompliziert die Beantragung eines Minikredites auch ist, die Anbieter brauchen trotzdem die Sicherheit, dass Sie die geliehene Summe auch zuverlässig zurückzahlen können. Eine Bonitätsprüfung geschieht dann über den Nachweis eines regelmäßigen Einkommens oder einer generellen Überprüfung Ihrer aktuellen finanziellen Situation. Am besten befinden Sie sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und sind auch schon für eine längere Zeit in dem Unternehmen angestellt. Dann sollten Sie einen Minikredit trotz Schufa-Eintrag problemlos beantragen können. Dieser Aspekt gehört natürlich zu den besonderen Vorteilen, die Minikredite ausmachen.

Was Sie bei Minikrediten noch beachten sollten

Aufgrund der schnellen Verfügbarkeit und dass Minikredite ohne Schufa-Auskunft auskommen, wirken diese verlockender als normale Kredite. Dennoch sollten Sie beachten, dass die anfallenden Zinsen bei Minikrediten natürlich deutlich höher liegen und auch die von Dispozinsen deutlich übersteigen können. Aber nicht nur an den Zinsen verdienen die Anbieter von Minikrediten Ihr Geld. Wichtiger sind die Zusatzleistungen, die bei der Abwicklung genutzt werden können. So werden hier beispielsweise schnellere Bearbeitungs- und Überweisungszeiten oder auch eine Erhöhung der Laufzeit, von meist maximal 60 Tagen, angeboten. Da diese Leistungen aber häufig mit hohen Aufpreisen verbunden sind, sollten Sie sich vorab genau überlegen, ob Sie diese in Anspruch nehmen wollen. So sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie den Kredit wirklich sofort brauchen oder nicht doch noch einige Tage warten können. Während gegen Aufpreis Bearbeitungszeiten von wenigen Stunden möglich sind, liegen diese normalerweise bei wenigen Werktagen.

Mögliche Zusatzleistungen im Überblick

Die bereits mehrmals angesprochenen Zusatzleistungen gehören zu dem grundlegenden Geschäftsmodell von Minikrediten. Darüber erwirtschaften die Anbieter einen Großteil ihres Umsatzes. Die Art und Weise wie sich die Zusatzleistungen darstellen, können sich je nach Anbieter unterscheiden.

Hier geben wir Ihnen einen Überblick, was möglich und bei den meisten Anbietern recht ähnlich ist:

  • Das häufigste Angebot ist eine Beschleunigung der Bearbeitungszeiten. So kann der Minikredit gegen Aufpreis, schon am nächsten Tag auf Ihrem Konto sein. Solch eine Option wird mit 25 – 49 Euro berechnet.
  • Wer es ganz eilig hat, kann auch eine Blitzüberweisung anfordern. Dann wird die Kreditsumme noch am selben Tag, teilweise innerhalb von 30 Minuten, ausgezahlt. Diese Option kann zwischen 30 und 50 Euro kosten.
  • Sollte der Betrag nicht bis Ende der Laufzeit in einem Stück getilgt werden können, ist auch eine 2 Raten-Option möglich. Diese Leistung kostet zwischen 40 und 50 Euro
  • Sollte der Anbieter eine Schufa-Abfrage tätigen, gibt es hier häufig die Möglichkeit ein Boni+ Paket hinzu zu buchen. So wird gegen Aufpreis Ihr Kreditrahmen angehoben. So erhalten Sie einen Minikredit, obwohl Sie bei klassischen Banken für einen Kurzzeitkredit nicht infrage kommen würden. Solch ein Service kann zum Beispiel um die 30 Euro kosten.

Wie läuft die Beantragung eines Minikredites ab?

Im Normalfall wird ein Minikredit online abgeschlossen. Eine Antragstellung läuft zunächst problemlos über ein Onlineformular ab. Da viele Anbieter auf eine Auskunft bei der Schufa verzichten, müssen diese sich auf anderem Wege über Ihre Bonität versichern. Dafür benötigen diese einen elektronischen Auszug Ihres Kontostandes. Für diesen Schritt werden Sie sich in dem meisten Fällen bei der Antragsstellung mit den Zugangsdaten für Ihr Onlinebanking einloggen müssen. So erhalten die Anbieter einen Einblick in Ihre finanzielle Situation und können Ihre Bonität bewerten. Dieses Vorgehen wirkt zunächst vielleicht abschreckend, aber so kann unter anderem die schnelle Abwicklung bei der Beantragung gewährleistet werden. Wenn Sie bei dem Umgang mit solch sensiblen Daten dennoch misstrauisch sind, lohnt sich vorab ein Blick in die Datenschutzbestimmungen des Anbieters.

In einem weiteren Schritt werden sie für gewöhnlich durch ein Videoident-verfahren geleitet. Aufgrund des Geldwäschegesetzes in Deutschland sind die Anbieter verpflichtet, Ihre Identität zu bestätigen. Vor einigen Jahren war hierfür das Postident-Verfahren geläufig. Mittlerweile können Sie sich aber, mithilfe weniger technischer Hilfsmittel, den Gang zur nächsten Postfiliale sparen. Sie benötigen lediglich einen Computer mit Webcam oder die Kamera Ihres Smartphones sowie eine stabile Internetverbindung und Ihren Personalausweis oder Reisepass.

Sie werden nun via Skype oder einer anderen Software für Video-Chats mit einem geschulten Mitarbeiter verbunden. Dieser wird Sie auffordern, die Vorder- und die Rückseite Ihres Ausweises in die Kamera zu halten. So kann dieser die angegebenen Daten abgleichen, Ihr Ausweisbild mit Ihrem echten Gesicht vergleichen und das Hologramm überprüfen. Danach werden Sie noch eine TAN per Email oder SMS erhalten, mit der Sie die Identifikation abschließen.

Haben Sie diese Schritte geschafft, steht der Bestätigung Ihres Auftrages nichts mehr im Weg.

Was unterscheidet den Minikredit von einem normalen Kredit?

Zunächst ist der Minikredit wesentlich einfacher zu erhalten, als ein klassischer Ratenkredit. Für die Beantragung sind nur wenige Schritte von Nöten, die Sie bequem online tätigen können. Zudem sind die Sicherheiten, die die Bank für die Vergabe braucht, nicht so bedeutsam. Es wird zum Beispiel bei vielen Anbietern auf eine Auskunft bei der Schufa verzichtet.

Der größte Unterschied liegt in der Auszahlungssumme und der Laufzeit. Beides ist bei Minikrediten deutlich geringer. Während Minikredite durchschnittlich bis höchstens 1500 Euro vergeben werden, fangen normale Ratenkredite meistens erst bei 3000 Euro an. Des Weiteren liegen die Laufzeiten bei größeren Ratenkrediten zwischen 12 und 144 Monaten. Minikredite müssen hingegen schon nach 30 oder 60 Tagen vollständig zurückgezahlt werden. Ratenoptionen sind häufig kostenpflichtig. Durch diese kurzen Laufzeiten machen sich die teils hohen Zinsen nicht allzu stark bemerkbar.

Ebenso schnell erhalten Sie eine Bewilligung oder Ablehnung Ihres Kreditantrages. Bei klassischen Ratenkrediten kann die Prüfung Ihrer ganzen Unterlagen mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Wann bietet sich ein Minikredit an?

Der Minikredit eignet sich für Diejenigen, die schnell und kurzfristig Geld brauchen. Finanzielle Engpässe oder unvorhergesehene Kosten für Reparaturen oder Ähnlichem, können mit Minikrediten einfach überbrückt werden. Für solche Situationen sind klassische Ratenkredite zu zeitaufwendig bei der Beantragung.

Für die Anschaffung von Konsumgegenständen, wie einem Fernseher oder ein neues Smartphone, sollte besser nicht zu einem Minikredit gegriffen werden. Für solche Anschaffungen sollten Sie lieber einen Consumer- oder Ratenkredit beantragen, die mit besseren Konditionen abgeschlossen werden können. Einen Minikredit sollten Sie nur für eine kurzfristige Überbrückung beantragen und wenn Sie sich sicher sind, dass Sie ihn zeitnah zurückzahlen können.

Was sind die Alternativen?

Wenn Sie für einen Minikredit abgelehnt wurde oder noch schneller das Geld benötigen, sind Pfandkredite eine Alternative. Befindet sich ein Pfandleihhaus in Ihrer Nähe, ist dies wohl die schnellste Möglichkeit, um an einen Kredit zu kommen. Ein Pfandkredit ist mit so gut wie keinem bürokratischen Aufwand verbunden. Sie benötigen lediglich einen Wertgegenstand und einen Personalausweis. Nachdem der Wert Ihres Sachgegenstandes geschätzt wurde, wird Ihnen direkt die Kreditsumme ausgezahlt.

Beachten Sie, dass der Pfandkredit zu den teuersten Krediten überhaupt gehört. In der Regel wird nur etwa 50 % des tatsächlichen Werts Ihres Sachgegenstandes ausgezahlt. Zudem übersteigen die anfallenden Gebühren noch mal deutlich die Zinsen eines Minikredits. Dennoch lasten Sie sich hierbei niemals Schulden auf, da Ihr hinterlegter Gegenstand einbehalten wird, sollten Sie das Geld nicht zurückzahlen können.

Ausführliche Infos zum Minikredit finden Sie auf minikredit-anbieter.de – Dort können Sie die besten Minikredite miteinander vergleichen.

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